Fragen an Stefan Lechner, Kandidat im WK 42


Name: Stefan Lechner

Alter:    31

Wohnort:            Neuhausen/Spree OT Drieschnitz-Kahsel

In welchem Wahlkreis kandidierst du?

WK 42, Spree-Neiße II (Spremberg, Welzow, Haidemühl, Neuhausen, Döbern-Land). In diesem Wahlkreis wohne ich selbst.

Wo bist du überall im Wahlkampf unterwegs, was machst du da so?
Plakate hängen, Flyer verteilen, Stände und Podiumsdiskussion in Spremberg.

Was sind die Themen, für die du dich im Landtag einsetzen willst?
Die Zukunft der Energieversorgung, der rechtzeitige Beginn des Strukturwandels im Lausitzer Kohlerevier, die Stärkung der Landwirtschaft und des Tourismus als Säule der ländlichen Entwicklung, sowie für eine sparsame Haushaltspolitik

Was genau möchtest du in den nächsten 4 Jahren im Landtag erreichen?
Ein Klimaschutzgesetz für Brandenburg, die volle Erhebung des Wasserentnahme-Entgeltes für Tagebaue, die Schaffung verbesserter gesetzlicher Grundlagen für Tagebau-Betroffene; öffentliche Vergabe muss nach Nachhaltigkeits-Kriterien erfolgen. Überhaupt ist Nachhaltigkeit das, was im Land derzeit am meisten fehlt.

Welche Argumente der GegnerInnen nerven dich am meisten?
Dass durch CCS alle Probleme der Braunkohle gelöst seien.
Dass auch 2050 noch rund die Hälfte des Stroms aus Kohle kommen müsse.
Dass die Freiheit Deutschlands am Hindukusch verteidigt würde.

Wie stehst du zur Entwicklung der Kohlendioxid-Abscheidung für Braunkohlekraftwerke (CCS)?
Technisch ist das Ganze mit viel Aufwand durchaus in den Griff zu kriegen, davon bin ich überzeugt. Allerdings sind die finanziellen Rahmenbedingungen 2015-2030 völlig unklar, so dass ggf. die Wirtschaftlichkeit fehlen wird. Hinzu kommt der Kohlemehrverbrauch, die noch nicht geklärte Endlagerfrage für das viele CO2, sowie die fehlende Akzeptanz in der Bevölkerung.
Fakt ist: Die Braunkohle wird es zukünftig im Rahmen der internationalen Klimapolitik sehr schwer haben. Deshalb müssen wir schon heute für Alternativen kämpfen, den Strukturwandel schon heute einläuten.

Wie siehst Du die Energieversorgung 2020, um ein mittelfristiges Ziel zu nennen?
In Brandenburg werden wir beim Stromverbrauch den Anteil der Erneuerbaren von heute über 40% auf 80-120% gesteigert haben, je nachdem wie viel GRÜN im Land und Bund vertreten sein wird. In jedem dritten Haushalt wird ein Elektroauto für die Alltagsstrecken vorhanden sein, bei gleichzeitig besser ausgebautem öffentlichen Nahverkehr. Öl- und Gasheizungen sind unverkäuflich geworden, und das ist auch gut so!

Was machst du, wenn du nicht Politik machst?
Beruflich bin ich mit der Entwicklung von effizienterer Kraftwerkstechnik beschäftigt. Privat lebe ich mit meiner Frau und unseren beiden Kindern auf dem Lande auf einem kleinen Bauernhof.

Welche politischen Stationen gab es bisher in deinem Leben?
Ich bin seit nunmehr knapp 2 Jahren bei den Grünen, auch als Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Energie.

Wo wirst du den Wahlabend verbringen?
Na aber in Potsdam, in der Landesgeschäftsstelle der Grünen, ist doch klar!

Was machst du als erstes, wenn es mit dem Einzug ins Parlament klappt?
Eine Flasche Sekt auf, und danach will ich aktiv meine Themen in den Landtag einbringen.

 

 

Dirk Marx im Wahlkreis 39


Dirk Marx kandidiert in Drebkau, Senftenberg, Großräschen und Altdöbern.


Zur Person
Name: Dirk Marx
Akad. Titel: Dipl. Bw. (FH) , M.B.L. (Uni)
Geburtsdatum: 12.09.1969
Geburtsort: Ratzeburg
Familienstand: verh. und 2 Kinder

 

Der Mensch Dirk Marx

Im Alter von 12 Jahren begann ich das Spielen der Gitarre und Trompete zu
erlernen. In verschiedene Bands habe ich diese Fähgkeiten eingebracht. Meine sozialen Kompetenzen konnten sich als Mannschaftskapitän, Klassensprecher, Segel- und Surflehrer sowie AStA-Referent entwickeln. Soziale Gestaltung ist noch heute mein Leitbild, das ich nun über die Jahre mit fachlichen akademischen Ausbildungen, bis zuletzt in den Jahren 2007-2009 an der BTU-Cottbus und Lebenserfahrung kontinuierlich ausbauen konnte.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
als parteiloser, den Bündnis 90/ DIE GRÜNEN zugewandter Mitbürger im Landkreis
OSL, möchte ich an der zukünftigen Gestaltung dieser Region mitwirken. Im kommunalen Wahlkampf 2008 habe ich bereits dafür erfolgreich auf der Wahlliste gestanden und dies wünsche ich mir auch für die Landtagswahl. Aus diesem Grunde bewerbe ich mich um eine Direktkandidatur. Im Folgenden beschreibe ich, welche politischen Überzeugungen ich mit meiner Kandidatur bei Bündnis 90 / DIE GRÜNEN vertrete. Der Landkreis OSL steht vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen.
Demografischer Wandel, Abwanderung und die Devastierung weiter Landstriche machen den Landkreis zu einem der ärmsten Brandenburgs. Zur Bewältigung der
zukünftigen und schon bestehenden Probleme ist es mir wichtig, Ökonomie, Ökologie, Soziales institutionell so zu integrieren, dass die Gestaltung von Zukunft möglich wird. Dabei soll die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern mehr als eine bloße Leerformel sein. Die Lokale Agenda 21 Prozesse haben eine Richtung und Handlungsstrategie entwickelt, die es anzuwenden und prozesshaft zu verbessern gilt. Diese Prozesse helfen bürgerliches Engagement sichtbar und politisch gewichtig zu machen. Meiner Meinung nach sind partizipative Beteiligungen das zukünftige, kommunikative Mittel einer politischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Diese Entwicklung kann für mich nur die des Prozesses einer nachhaltigen Regionalentwicklung sein.

Die Politik und die gesellschaftlichen Beteiligungen benötigen ein verändertes
Selbstverständnis. Prozesse, die nur von „oben" nach unten getreten werden gehören zum Alteisen. Es zählt das Gespräch, der Austausch und somit eine Form der Verhandlung und Aushandlung um gemeinsame Interessen. Dies kann nur auf Grundlage sachlicher und transparenter Informationen erfolgen. Meine Ambitionen einer demokratischen Teilhabe an den gemeinsamen Prozess der Gestaltung lässt sich mit einem Wortpaar benennen „gemeinsames Lernen". Dieser Weg ist zeit- und kräfteaufreibend. Dennoch der einzige Weg, der es ermöglicht, die Entfremdung von Politik und Gesellschaft so zu korrigieren, dass es in Zukunft wieder eine zukunftsweisende, erfolgreiche Identifikation von Mensch und Natur sowie Mensch und Beschäftigung und Leben geben kann.

 

 

Termine KV Spree-Neiße


 

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